Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Unter dem Strich bleibt nichts

Die US-Arbeitsmarktdaten schoben die Ölnotierungen gestern an. Der Euro erholte sich im gleichen Zeitraum. Zum Abend hin verlor der Euro den Gewinn wieder, aber auch die Ölnotierungen gaben wieder ab. Im späten Handel drehte sich das Blatt erneut. Aber weil sich dies mehr oder weniger im Gleichklang mit umgedrehten Vorzeichen auch auf dem Devisenmarkt abspielte, bleibt für den deutschen Heizölverbraucher nichts Zählbares übrig. In der Gesamtschau bleibt allerdings eine Tendenz zur Preissteigerung. Die Gerüchte um eine weitere Intervention der Bank of Japan laufen langsam ins Leere und der Einfluss verblasst. Eine Erholung für den Euro will sich dennoch nicht einstellen. Bei der nicht eindeutigen Gemengelage weißt der Druck des billigen Geldes aus dem Finanzsystem zu steigenden Kursen. Dennoch bleibt die Möglichkeit bestehen, dass Öl wegen der nach wie vor lahmenden Wirtschaft an Interesse verliert.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Geringe US-Heizölbestände
Geldvermehrung der Notenbanken
Irans Öllieferungen werden boykottiert
Krieg in Syrien destabilisiert Nahen Osten
Spekulationen über iranische Attacken gegen Ölwege

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Hohe US-Rohölbestände
OPEC produziert über Quote
Ölangebot hoch
Chinas Wachstum wird langsamer
Globale Konjunkturaussichten schwach

Unsere Heizölpreise bewegen sich kaum. Die Schwäche des Euros führt zu höheren Importkosten und schlägt sich negativ auf den Heizölpreis nieder. Regional werden die Heizölreserven in den großen Tanklagern knapp. Das führt zu Preissteigerungen im Inland. Hervorgerufen wird dies durch die in dieser Woche stark angestiegene Nachfrage im Inland. Zum einen weißt dies darauf hin, dass viele Verbraucher glauben, dass es keine großen Preisnachlasse geben wird. Zum anderen zwingen die gesunkenen Temperaturen vielerorts zum Kauf. Bitte berücksichtigen Sie die längeren Lieferzeiten. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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