Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Venezuela wird weiter Öl liefern

Chavez stellte am Wochenende klar, dass die amerikanischen Autofahrer keine Angst haben müssten, dass sie demnächst kein Öl mehr haben. Das wurde eigentlich auch von keinem Menschen erwartet. Zu sehr ist Chavez von den Einnahmen aus den Ölverkäufen abhängig. Heute wird nicht viel an den Märkten passieren. Die Amerikaner werden zu Hause bleiben, weil sie den President-Day begehen. Ansonsten sind kaum neue Nachrichten im Markt, so dass man sich zunächst auf eine seitwärts gerichtete Preisentwicklung einstellen sollte. Der Dollar bleibt schwach. Das Verbrauchervertrauen ist auf einem denkbar niedrigen Stand. Und die US-Wirtschaft wurde bisher mehrheitlich vom privaten Konsum getragen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Rezession soll es laut FED nicht geben
Chavez reduziert Lieferungen an ExxonMobil
Starker Produktionsausfall in Nigeria
Stimulus-Programm von US-Regierung und FED
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrage wird in 2008 sinken
US-Konjunktur wankt
Chavez bestätigt generellen Lieferwillen.
US-Bestände steigen
US-Regierung will Ölkonsum senken
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf

Unsere Heizölpreise fallen leicht. Nachdem die Preise gestiegen waren und sich nun beruhigen, könnten sie leicht weiter steigen. Der sinkende Verbrauch durch die sich abschwächende US-Konjunktur könnte für weiter fallende Preise sorgen. US-Regierung und US-Notenbank geben sich aber alle Mühe zu verhindern, dass die US-Konjunktur in die Knie geht. Bei solchen Vorzeichen kann es als Folge schnell weiter bergauf gehen.

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