Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Verbraucher haben die Qual aber nicht die Wahl

Der Finanzszene gelang es, Wunsch und Wirklichkeit zu einer für sie fruchtbaren Melanche zu formen. Die Stimmung ist so gut, dass auch einmal nicht erfüllte Erwartungen zur konjunkturellen Entwicklung ohne nennenswerte Blessuren weggesteckt werden. Das war gestern der Fall. Die Ölnotierungen gaben zwar nach. Ihr Trend ist aber eine Bank. Die unkalkulierbare Lage in Nordafrika und im Iran wird dem bullischen Grundton in kleinen Dosen zur Stabilisierung beigemengt. Ebenso verlässlich wie der allgemeine Aufwärtstrend der Ölpreise ist der Abwärtstrend für US-Rohöl (WTI). Man kann trefflich darüber diskutieren, welcher der beiden Rohölpreise , Brent oder WTI, die reale Marktlage besser abbildet. Kurzfristig ist es vermutlich WTI. Die Diskussion ist allerdings akademisch, da Benzin, Diesel und Heizöl weltweit an den teureren Brentpreis gebunden sind. Verbraucher erfahren aufgrund des Rohölpreissplitts etwas über den spekulativen Gehalt im Preis. Er beträgt mindestens 20 Prozent. Aber auch dieses Wissen hat keinen praktischen Nutzen. Es schürt allenfalls den Unmut über die Machenschaften der Finanzszene.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Unruhen in Nordafrika und im Iran
Positive Stimmung zur weltweiten Konjunktur
Chinas Ölkonsum wächst
China wird strategische Reserven in 2011 weiter aufstocken
EIA, IEA und OPEC heben Nachfrageprognose an
Winterliches Heizen

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Bestände
Schwache US-Nachfrage
OPEC denkt über Liefererhöhung nach

Unsere Heizölpreise stecken in einem hartnäckigen Aufwärtstrend. Der kam zwar mit Ankündigung, so dass vorbeugendes Handeln im bescheidenden Umfang möglich war. Gleichwohl ist er ein Stimmungstöter für Verbraucher. Die Inflation wird durch ihn spürbar angetrieben. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Deshalb gilt immer noch die Devise, lieber früher als später kaufen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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