Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Vereitelter Terror lässt Preise purzeln

Die Preise brachen gestern ein. Den Boden für die heftige Bewegung bereiteten der Umstand, dass das größte Ölfeld in Alaska entgegen erster Befürchtungen nicht vollständig geschlossen wird, und die diplomatischen Bemühungen im Nahostkonflikt. Der Vollzug des Preisverfalls wurde durch die vereitelten Terrorvorhaben auf britische und US-amerikanische Fluglinien bewirkt. An der Börse befürchtet man nun negative Folgen für die Wirtschaft mit Auswirkungen auf den Kerosinbedarf. Den mit annähernd 8 % größten Preiseinbruch aller Ölpapiere erlebte Benzin. Rohöl und Heizöl verzeichneten weniger extreme Verluste. Der Dollarkurs stieg trotz schlechter Daten über US-Konjunktur und Handelsbilanz. Der Markt scheint keinen Abwärtstrend gegenüber dem Euro hinnehmen zu wollen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran spitzt sich zu
Nahostkonflikt
Lieferausfälle in Nigeria
Instabile Lage im Irak
Angst vor Hurrikanen in den USA
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sorge vor negativen Wirtschaftsfolgen wegen Terrorgefahr
Hoffnung auf Beruhigung im Nahen Osten
Komplettschließung des größten Ölfelds der USA abgewendet
US-Wirtschaftswachstum unter Erwartungen
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise geben deutlich nach. Durch den Terroralarm ist eine neue Situation im Markt entstanden. Der Seitwärtstrend ist momentan gerettet. Die Preise haben damit weiteren Spielraum nach unten. Die schärfste Gefahr für steigende Preise stellen mögliche Hurrikane in den USA dar. Ihre erwartete Eintrittshäufigkeit wurde gerade von den Wetterämtern reduziert.

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