Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Versorgung sticht Politik

Die gute Versorgungslage hatte an den Börsen gestern mehr Gewicht als die unsichere politische Situation. Die Preise gerieten erneut unter Druck. Sie halten sich wieder an einem unteren Umkehrpunk auf, von dem aus steigende Preise erwartet wurden. Ein Durchbruch nach unten erscheint möglich. Die Sorgen über die Folgen des Nahostkonflikts werden z.Z. klein gehalten. Der Dollar stieg nach positiven Stimmungsdaten der US-Verbraucher an. Die Befürchtung, dass sich die US-Wirtschaft eintrüben könnte, sinkt damit.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Folgen des Nahostkonflikts
Aktuell hoher Benzinverbrauch in den USA
Raffinerieproblem in den USA
Angst vor Hurrikanen in den USA
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Kriegsparteien im Nahen Osten ohne Einfluss auf Öllieferungen
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Irak erhöht Ölausstoß auf über 2 Mio. Barrel pro Tag
Nachgebende US-Konjunktur
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise laufen noch nicht in eine neue Aufwärtswelle. Vom Weltmarkt erhielten sie gestern umgekehrte Signale. Damit bleibt die Chance auf nachgebende Preise erhalten. Die halten wir angesichts der momentanen Börsenstimmung für möglich. Die Preisgefahr von den bullischen Impulsgebern besteht allerdings fort. Die sinkenden Pegel auf den heimischen Wasserstraßen gehören dazu.

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