Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Viel Bewegung, wenig Effekt

Der übergeordnete Preistrend verläuft weiterhin seitwärts. Einige Sorten weisen einen schwachen Abwärtstrend auf, beispielsweise US-Heizöl und Nordseeöl Brent. Für diese Sorten scheint der Preisverlauf nach unten frei zu sein. Gasöl und Texasöl WTI zeigen dagegen ungebrochene Unterstützungslinien. Die Ölversorgung böte durchaus Gründe für einen Preisrückgang. Die Sorge vor zerstörerischen Hurrikans verhindert aber ein breites Abrutschen des Niveaus. Die Lage dürfte in dieser Form stabil bleiben, bis das Wetter sie aufwirbelt. Der Dollar hält sich ebenfalls stabil in einer durchmischten Stimmung aus Zinserwartungen und Konjunktursorgen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Angst vor Hurrikanen in den USA
Raffineriekapazitäten knapp
Atomstreit mit dem Iran
Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachgebende US-Konjunktur
US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise setzten den Seitwärtstrend fort. In den meisten Regionen sind sie unter die Marke von 0,60 Euro pro Leiter bei 3000 Liter Abnahmemenge gefallen. Es sind keine Tendenzen zu erkennen, die die Preise zwingend auf ein tieferes Niveau führen könnten. Die Nachfrage im Inland ist schwach. Das drückt auf die Handelsmargen. Wir sehen im Moment akzeptable Kaufgelegenheiten.

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