Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Viele Gründe, eine Wirkung

Die Preise steigen. Die Gründe wechseln sich ab. Neben den knappen Raffineriekapazitäten steht nun wieder ein Sturm im Golf von Mexiko auf dem Programm. Einige Ölplattformen wurden evakuiert. Der Preisanstieg ist noch nicht übertrieben. Es ist zu befürchten, dass er mit zunehmendem Eintritt der großen Spekulanten eine Steigerung erfährt. Der Dollar befindet sich im Aufwärtstrend. Knapp 10% Anstieg werden ihm noch zugetraut, ohne dass das Dollar-Euro-Verhältnis als ?unnormal? angesehen wird. Gestern gab er allerdings etwas Gewinn ab.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sturm im Golf von Mexiko
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
Behinderung der Ölbranche im Iran befürchtet
Steigerung der Gewalt im Irak
Terrorwarnungen für Nigeria
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Russische Produktion sinkt
Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Gute US-Rohölvorräte
Saudi Arabien wird Ausstoß um 1,5 Mio. Barrel erhöhen
Wirtschaft wird von hohen Preisen gedämpft

Unsere Heizölpreise werden von Rekord zu Rekord getrieben. Vermutlich wird das bis in das vierte Quartal hinein so weitergehen. Daher: Kaufen Sie lieber früher als später, wenn Sie vor dem Winter Heizöl benötigen. Die Empfehlung ist natürlich nur zweite Wahl. Die erste Wahl mit einer dringenden Kaufempfehlung gab es zuletzt Mitte Mai. Seit damals stiegen die Heizölpreise für 3000 Liter Liefermenge um rund 25%.

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