Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Vom Blitz zum Witz

Die Preise sind erneut an die Wand gelaufen. Für Rohöl der Sorte WTI liegt diese im Bereich von 45 Dollar pro Barrel. Für Brent liegt sie knapp zwei Dollar höher. Darüber geht zurzeit nichts. Der Traum vom chinesischen Wirtschaftswunder, der vorgestern für einen Aufwärtslauf sorgte, zerplatzte gestern schon wieder. Übrig bleibt der Albtraum vom bodenlosen Konjunkturabsturz. Der zieht die Ölpreise erneut herunter. An die Wand läuft auch der Dollar. Der Sprung auf einen Aufwärtstrend entwickelt sich zu einem Dauerbrenner. Der ist noch heiß. Aber der endgültige Erfolg steht in den Sternen. Erfolglos im Sinne der Marktstimmung bliebt auch die Zinssenkung der EZB auf ein historisches Tief.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chinas Konjunkturpaket
US-Benzinverbrauch gestiegen
OPEC Exporte gefallen
Saudi Arabien zu weiteren Kürzungen bereit
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Enttäuschung über US-Stimulusprogramm
Weltweite Nachfrage sinkt
Realisierung der OPEC-Kürzung zweifelhaft
Globale Rezession
Goldman & Sachs prognostiziert 27 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise bleiben im Trend. Der zeigt moderat abwärts. Damit gibt er Verbrauchern mehr als wir zu prognostizieren wagten. Erwartet hatten wir eher eine Seitwärtsbewegung, da wir die Preise unter Berücksichtigung der fundamentalen Bedingungen am Boden angekommen sahen. Nun gibt es also die Zugabe. Diese könnte noch Monate dauern. Verbraucher reagieren erfreut. Die Nachfrage ist hoch. Sie hat die Lieferzeiten in einigen Regionen wieder steigen lassen. Da momentan wenige Käufe aus der Not eines leeren Tanks erfolgen, dürfte diese Tatsache unproblematisch sein. Trotz der attraktiven Preise raten wir dringend zur Beschäftigung mit dem eigenen Verbrauch an, um diesen mittelfristig zu senken. Schauen Sie hierzu mal auf www.esytrol.com.

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