Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Vorsicht bei Verbraucherinformationen!

Das Dollar-Öl-Ping-Pong geht heute Morgen in die nächste Runde. Die Ölnotierungen legen zu. Der Dollar verliert. Während die Ölgewinne fundamental kaum begründbar sind, da sie die reale Marktlage in keiner Weise widerspiegeln, lassen sich die Dollarverluste mit dem Zustand der US-Wirtschaft und den Stützungsmaßnahmen der US-Notenbank plausibel erklären. Sie verlaufen erwartungsgemäß. Einzig der temporäre Anstieg in der zweiten Augusthälfte fiel aus dem Rahmen. Mit dem Eingehen Chinas auf US-amerikanische Devisenbedürfnisse sollte sich der Dollarabgang verlangsamen. Als generellen Trend rechnen wir dennoch weiter mit ihm. Damit behielte Öl die Rolle des Kompensationsinvestments bei. Teuerung wegen Missbrauchs durch die Finanzszene wäre die logische Folge.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Gedrosselte Produktenproduktion in den USA und Frankreich
Schwacher Dollar
FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Schwacher US-Arbeitsmarkt
FED sieht US-Wirtschaftsentwicklung skeptisch
Hohe Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise sind fest im Seitwärtstrend geführt. Die Vorgaben der Börsen bringen mit dem Öl-Dollar-Paar meistens ein bullisches und ein bärisches Element ein. In Summe ergibt sich daraus die seit Monaten bekannte, wechselhafte Preisbewegung, deren Mittelwert relativ stabil ist. Seit Jahresbeginn verteuerte sich die Standardpartie Heizöl von 3.000 Liter im Bundesdurchschnitt um zehn Prozent. In der ARD-Fernsehsendung Plusminus wurde gestern eine Teuerung von 24 Prozent kolportiert. Diese Zahl ist falsch. Der Preisanstieg erfolgte in den Monaten Februar, März, April. Seit dem ziehen die Preise mit nachlassender Schwankungsbreite seitwärts. Ein Ende dieser Bewegung ist derzeit nicht in Sicht. Deshalb lohnt es sich nach unserer Einschätzung nicht, auf tiefere Preise zu spekulieren. Der Kaufzeitpunkt sollte nach dem Füllgrad des Tanks gewählt werden. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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