Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Warten auf Unmögliches

Gestern veränderten sich die Preise kaum. Dem Handelsverlauf ist gespannte Erwartung an den heutigen Tag zu entnehmen. Der wird einen OPEC-Spruch zu den künftigen Liefermengen und Daten über die US-Vorräte bringen. Doch was soll schon kommen? Weniger Öl wird die OPEC nicht anbieten, um die Preise nicht zusätzlich anzuheizen. Mehr Öl wird die Preise nicht dämpfen, da die Raffinerien zur Produktion von Produkten fehlen. Die Bestandsdaten werden diesen Sachverhalt vermutlich bestätigen. Der Dollar entwickelt sich trotz lausiger Konjunkturmeldungen aus den USA stark.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
China will strategische Reserven aufbauen
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC wird Angebot erhöhen
Hohe US-Rohölvorräte
Hohe Vorräte der OECD-Länder
OPEC pumpt knapp 30 Mio. Barrel pro Tag

Unsere Heizölpreise halten auf ihrem Rekordflug inne. Etwas Preisrückgang ist möglich. An der Gesamtsituation wird sich nichts ändern. Mittel- und langfristig rechnen wir mit erheblich teurerem Heizöl. Nach statistischen Daten ist erst ab Ende Oktober mit einem spürbaren Preisrückgang zu rechnen. Ob der nach dem zu erwartenden Anstieg dann bis auf das heutige Niveau oder sogar darüber hinaus zurückfällt, bleibt fraglich. Daher: Wer in den kommenden Monaten Heizöl braucht, sollte lieber heute als morgen bestellen.

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