Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Was kommt als nächstes?

Preisimpuls durch das Feuer in der Miro-Raffinerie Karlsruhe entspannt sich. Preise werden durch Terrorsorgen und Befürchtung der Yukos-Zerschlagung hochgehalten. Letztes hätte negative Auswirkung auf Lieferungen aus Russland.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen
Sorge über Yukos-Zerschlagung
Sorge über Heizölverknappung vor dem Winter
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Weltweite Raffineriekapazitäten knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Benzinmarkt entspannt sich
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
OPEC erhöht ab August die Förderung

Unsere Heizölpreise geben etwas nach. Es ist eine leichte Gegenreaktion auf den jüngsten Preisschub, der neue Jahres-Höchststände brachte. Die Nachfrage ist weiterhin gering. Damit wächst die Wahrscheinlichkeit, dass es im Herbst zu einem Nachfrageboom kommt, der die Produktions- und Transportkapazitäten überfordert. Um nicht in die zu erwartenden Schwierigkeiten und die damit verbunden Preisexzesse zu geraten, empfehlen wir, jetzt Heizöl für mindestens 6 Monate zu kaufen. Wer die Hoffnung auf deutlich tiefere Preise nicht aufgeben will, sollte diese lieber auf den Winter verschieben. Wenn es tatsächlich zu einer neuen Preiswelle im Herbst kommen sollte, wäre eine Entspannung zwischen Dezember und Februar wahrscheinlich. Ob die allerdings unter das aktuelle Preisniveau führt, vermag niemand ernsthaft einzuschätzen.

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