Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Was macht Russland?

Die OPEC-Offiziellen in Moskau sind hoch motiviert und halten ihre Argumente für unschlagbar. Sie sind im Namen des Ölpreises unterwegs. Ihre Mission ist es, die russische Regierung zur Einhaltung der Lieferkürzungen zu bewegen. Das wird ihnen vermutlich auch gelingen. Aber nützen wird es nichts. Denn die russischen Ölgesellschaften sind frei und sie werden sich, wenn es sich vermeiden lässt, von keiner Regierung in die Geschäfte reden lassen.

So kann das Unternehmen ?Überzeugung? für die OPEC auch nach hinten los gehen. Wenn heute Abend nämlich herauskommt, dass nichts herauskam, könnte es mächtig Druck auf die Preise geben. Die Aufwärtsbewegung der letzten Tage lebte zum Teil nämlich von der ?russischen Phantasie?.

Dass wir ein deutliches Absinken des Ölpreises dennoch nicht ins Kalkül ziehen sollten, liegt nun an einem anderen Umstand. Plötzlich zeigt sich die Weltstimmung zur konjunkturellen Entwicklung in Frühlingslaune. Und daraus speist sich die Meinung, dass die Nachfrage wieder anziehen wird.

So wird es am Ende des Tages vermutlich mal wieder ein Patt der Einflüsse geben. Garniert wird er Tag schließlich mit den US-Bestandsdaten. Aber auf die reagiert der Markt erst morgen.

Unser Heizölpreis wird heute vermutlich still halten. Morgen wissen wir mehr. Wünschen können wir uns einen erneuten Rückgang des Preises. Aber für realistisch halten wir ihn nicht mehr.

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