Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Wechselspiel

Unterschiedlicher könnten die Positionen nicht sein. Bush treibt mit seiner Mobilisierung gegen Saddam Hussein die Preise in die Höhe. Die OPEC zieht sie mit ihrem internen Streit über die Ausstoßmengen wieder runter. Bis gestern Vormittag hatte Bush die Nase vorne. Danach übernahm die OPEC die Spitzenposition im Einfluss auf die Preisbildung.

Allen voran wollen Nigeria, Venezuela und Algerien mehr Öl auf den Markt bringen. Ihre Staatshaushalte brauchen dringend die Einnahmen aus zusätzlichen Verkäufen. Die OPEC-Führung bemüht sich unterdessen um Einhalt dieser Tendenzen, um die Preise nicht abstürzen zu lassen.

Dem Streit sei Dank. Bushs unangenehmer Einfluss auf die Ölpreise wird im Zaum gehalten. Wir können uns auf ein andauerndes Wechselspiel der beiden Einflüsse einstellen. Ende offen.

Der Gasölpreis steht heute Morgen weiter im Einfluss der OPEC-Diskussion. Die Tendenz ist allerdings bereits wieder abnehmend. Die Tonne kostet 208$. Das ist fast unverändert zu gestern Abend.

Unser Heizölpreis gab gestern wieder etwas nach. Er zeigt eine beruhigende Wirkung auf die Kapriolen des Rohölpreises. Die Spitzen der kurzfristigen Bewegungen schleift er weg. So bleibt in seiner Veränderung nur das Wesentliche der weltweiten Preisbildung übrig. Im Resultat bedeutet das, dass er im Mittel weiter um die 0,325 EUR / Liter pendelt.

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