Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Weiter wie bisher

Innerhalb der OPEC diskutiert man kontrovers über die Einhaltung der Quoten und den Aufbau neuer Produktionskapazitäten. Die Sorge vor Überversorgung und rückläufigen Ölpreisen ist groß. Viele Förderländer sind auf einen Mindestpreis von rund 100 Dollar pro Barrel angewiesen, damit ihre von den Öleinnahmen abhängigen Staatshaushalte nicht in Schieflage geraten. Dem Vernehmen nach können derzeit jährliche Nachfragesteigerungen von umgerechnet ein bis zwei Mio. Barrel pro Tag gut bedient werden. Die reale Steigerungsrate soll in diesem und im nächsten Jahr gut eine Mio. Barrel pro Tag betragen. Preisbewegungen sind vor diesem Hintergrund kaum eine Sache der Ölmärkte. Sie sind eine Sache der Finanzmärkte. Diese sind durch und durch marode, da sie nicht werthaltige Anlagen im Überfluss enthalten. Die sich daraus ergebenden Unsicherheiten und Insolvenzgefahren führen einerseits zu abrupten Kurseinbrüchen und andererseits zu absurden Kursanstiegen, wenn Politik mit einer neuen Tranche Rettungsgeld winkt. Das ist in den letzten Tagen geschehen. Deshalb wurde Öl teurer. In dieser Woche könnte der Preis wieder abwärtsdrehen, weil die näherrückende Insolvenz Griechenlands unbekannte Finanzlöcher bei Banken und Versicherungen öffnen wird.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Geldspritze für Europas Banken
Keine schlechten Konjunkturdaten in den USA
Mögliche Aufstockung des EFSF
US-Bestandsdaten
Chinas Ölkonsum wächst
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Staatsschulden in den alten Industrienationen
Griechenland vor Pleite
Italiens und Spaniens Kreditwürdigkeit herabgestuft
US-Konjunktur läuft schlecht
EU-Konjunktur gibt nach
Nachfrageprognosen gesenkt
Markt gut mit Öl versorgt

Unsere Heizölpreise legten in der letzten Woche deutlich zu. Sie bewegen sich nach wie vor im Kanal des kurzfristigen Aufwärts- und des mittelfristigen Seitwärtstrends. Ein grundsätzliches Ende dieser Bewegung ist nicht zu erkennen. Wir erwarten in den kommenden Wochen eine Fortsetzung der Preisschwingung, da die Finanzszene weiter zwischen ihrem wertberichtigungsbedingten Untergang und ihrer staatlich bezahlten Rettung handeln wird. Verbraucher haben keine Chance sich dem Wirken dieser verantwortungslosen Szene zu entziehen. Sie können nur die bisweilen auftretenden Preisrückgänge zur Linderung des inflationären Preissteigerungsproblems nutzen. Hierzu empfehlen wir, unseren Preiswecker als Unterstützung zu verwenden. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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