Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Weltmarkt sehr entspannt

Der Preisverfall am Weltmarkt hielt vor dem Wochenende inne. Neue preisdrückende Nachrichten legen eine Fortsetzung der Talfahrt allerdings nahe. Nach der IEA (Internationale Energie Agentur) reduziert die OPEC ebenfalls die Nachfrageprognose. Für 2007 rechnet das Kartell mit einem Rückgang seiner Liefermengen um 0,8 Mio. Barrel pro Tag gegenüber 2006. Teheran ist bereit mit der EU über die Aussetzung der Urananreicherung zu sprechen. Charttechnisch gilt der Ölmarkt als extrem überverkauft. Von dieser Seite wäre eine Gegenreaktion auf den Preisverfall überfällig. Der Dollar gewinnt überraschend an Stärke. Er hebt sich deutlich vom Augustniveau ab.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC könnte Fördermengen wegen des Preisfalls senken
Hurrikansorgen in den USA (schwach)
Atomstreit mit dem Iran (schwach)
Instabile Lage im Irak (schwach)
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC und IEA senken Nachfrageprognose
Hurrikanprognose gesenkt
Sanktionen gegen den Iran sehr unwahrscheinlich
Großer Ölfund in den USA
Gute Vorratslage der OECD-Länder
BP will Alaska-Pipeline bald wieder zu 100% betreiben
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise für Deutschland driften auseinander. Leichtfertig provozierte Versorgungsengpässe seitens der Mineralölindustrie belasten den Markt und lassen die Preise partiell erheblich über das Weltmarktniveau steigen. Dennoch, der Preisverfall bringt ein attraktives Niveau, das sehr viele Käufer anlockt. Wegen der Überforderung der Versorgungssysteme muss mit sehr langen Lieferzeiten ? bis zu acht Wochen ? gerechnet werden.

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