Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Wenn das Wörtchen ?wenn? nicht wäre

In den Preisen zeigt sich deutliches Abwärtspotential. Doch täglich findet sich mindestens ein Aufwärtsimpuls. Heute ist es der Hurrican Ivan. Morgen wird es die OPEC sein, die ein höheres Preisband etablieren will. Wenn es die Störungen nicht gäbe, fiele der Preis. Binsenweisheit.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Versorgungslücken wegen Hurrikan im Golf von Mexiko
OPEC will höheres Preisband
Terrorgefahr für irakische Produktionsanlagen
Yukos droht mit Produktionsstop
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Ausfallgefahr weiterer unsicherer Förderstaaten
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC sagt gegebenenfalls mehr Öl zu
Saudi Arabien gibt noch freie Förderkapazitäten an
Putin sagt 12% Produktionserhöhung Russlands zu
Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden
Charttechnik, Gegenreaktion auf zu hohe Preise

Unsere Heizölpreise wollen sich nicht so bewegen, wie es die Verbraucher wünschen. Daher hält sich die Kaufbereitschaft nach wie vor in Grenzen. Der Nachfragestau wird nicht abgebaut. Die Gefahr, auf dem Trocknen zu sitzen und schließlich noch teurer einkaufen zu müssen, wächst in vielen Einzelfällen. Niemand vermag derzeit zu sagen, ob sich ein Aussitzen lohnen wird. Chancen für fallende Preise sind durchaus vorhanden. Doch das Stelldichein der Umstände, die das Niveau hoch halten, scheint unerschöpflich zu sein.

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