Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Wenn zu viel Geld im Umlauf ist

In den USA geht die Angst vor der Inflation um. Es wird von 6,3 Prozent für 2012 gesprochen. Hauptgrund sind die gestiegenen Öl- und Energiepreise. Auch weiterhin schwache Konjunkturdaten ließen den US-Ölhandel nervös durch den Tag taumeln. Am Ende kam leider doch wieder ein leichtes Plus heraus. Die Schuldenkapriolen der Bundesregierung werden hingegen mit Freude, aber nicht mit Euphorie aufgenommen. Italien und Spanien bekamen mühelos neues Geld. Das ist nicht verwunderlich, weil die Regierungen fest entschlossen zu sein scheinen, keine größere Bank mehr fallen zu lassen, egal was sie macht. Ein Griechenland wird es für Spanien und Italien in dieser Form nicht geben und kann es auch nicht geben. Sie sind einfach zu groß. Der einzige Ausweg wird hier nur über die Inflation gehen. Die Aussage des Bundesfinanzministers vom ausgeglichenen Haushalt wirkt im Hinblick auf die von ihm in der Vergangenheit gemachten Aussagen wie die eines Süchtigen kurz nach seiner letzten Dosis. Auch in Deutschland werden wir mit einer erheblich höheren Inflation zu rechnen haben. Anders sind die Schuldenberge nicht zu entwerten. Kristallisationspunkt werden diesseits des Atlantiks ebenfalls die Energiepreise sein und insbesondere der Ölpreis.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Knappe Reservekapazitäten der Förderung
Freundliche Konjunkturdaten aus den USA
Ausfälle von Lieferungen aus Südsudan, Jemen, Kanada, Irak, Brasilien
Asiatische Ölnachfrage wächst
Kriegsrasseln in der Iranaffäre

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Schlechte Konjunkturdaten aus EU und China
Irak eröffnet neues Ölterminal
Libyens Exporte erreichen in Kürze Vorkriegsniveau
Saudi Arabien will mehr Öl liefern
Diplomatie zum iranischen Atomprogramm lebt noch
Schwache Nachfrage der reifen Industrienationen
Schwere Schuldenkrise in den alten Industrienationen

Unsere Heizölpreise bewegen sich weiter kaum. Ölpreis und Dollar halten sich die Waage. Ein unsicheres Abwarten der Marktteilnehmer bleibt bestehen. Neue Impulse müssen folgen. Allerdings haben wir kaum Hoffnung auf nennenswerte Schnäppchen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Verbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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