Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Wer weiß wohin

Versuche, die Preise in die eine oder andere Richtung zu bewegen, gab es durchaus. Doch durchsetzen konnte sich bisher kein Ansatz. Es bleibt weiter unklar, welche der beiden eindeutigen Richtungen überhaupt in Frage käme. So bleibt uns der dritte Weg, die unentschlossene Seitwärtsbewegung, erhalten.

Kaum ergiebiger als die Preisbewegung selbst ist die Nachrichtenlage. Die Versorgungssituation kann als neutral eingestuft werden. Von der OPEC gehen Signale aus, dass sie alles dafür tun werde, die Preise auf dem aktuellen Niveau zu halten. Das wird nach derzeitigem Kenntnisstand nur über weitere Förderdrosselungen gehen. Bis heute wurden allerdings nicht einmal die letzten beschlossenen Kürzungen durchgesetzt. Von Russland und dem Irak aber auch von Mexiko und Venezuela weiß man, dass weitere Steigerungen der Produktion angestrebt werden.

Das zur Zeit so dominante Wetter als Preistreiber bleibt in wichtigen Regionen der USA in einer verhaltenen Winterlichkeit. Es ist kalt mit knapp unterdurchschnittlich Temperaturen.

Aus dem Irak wird mal wieder eine Explosion einer Pipeline gemeldet. Die Folgen sind noch nicht absehbar. Aus Nigeria hört man Streikdrohungen, wenn die Regierung nicht von der beabsichtigten Privatisierung der Ölindustrie ablassen sollte.

Das Fazit der Nachrichtenlage ist Neutral mit leicht bullischen Elementen im kurzfristigen Bereich.

Ähnlich sieht es bei der Charttechnik aus. Langfristig abwärts, mittelfristig seitwärts, kurzfristig aufwärts lässt sich aus diversen Linien herauslesen. Durch besondere Stärke oder Klarheit tut sich allerdings keine dieser Linien hervor.

Anders dagegen der Dollar. Der folgt seinem klaren Abwärtstrend, wenngleich er in den letzten Tagen etwas Schwäche in der Bewegung hatte.

Der Gasölpreis zeigt einen leichten Anstieg, dem es ebenfalls an Eindeutigkeit fehlt. Die Tonne kostet zur Stunde 263,25$.

Unsere Heizölpreise passen sich dem tänzelnden Weltmarkt an. Sie schwingen mit kleinen Ausschlägen um eine ansteigende Linie, von der wir aber keine nachhaltige Verteuerung erwarten. So schließen wir den Kommentar erneut mit der Einschätzung, dass die Preise für dringend erforderliche Käufe gut sind. Einen besonderen Anreiz, den Tank nun frühzeitig zu füllen, bieten sie aber nicht. Achtung: Unsere Lieferzeiten können sich in Einzelfällen auf Grund der bevorstehenden Festtage und der damit verbundenen fehlenden Werktage deutlich verlängern.

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