Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Wetten auf Griechenland?

Während weltweit bereits mit dem Austritt Griechenlands aus dem Euro-Raum gerechnet wird, reichen Gerüchte über eine Regierungsbildung für die Aktienbörsen, um wieder aus der Verlustzone zu klettern. Und während Spanien fröhlich seine Banken übernimmt und damit deren Schulden, fragen sich die Spekulanten an den Börsen, was eigentlich so schlimm an einer Pleite Griechenlands ist. Standard & Poor’s sinniert derweil über eine Verweigerung der Banken nach, die reale Wirtschaft mit Geld zu versorgen. Auch Chinas Wirtschaftsmotor stottert und so darf es nicht verwundern, dass die Ölpreise fallen. Es verwundert aber sehr, dass Griechenland als Hoffnungsträger einer möglichen Erholung gehandelt wird, sollte eine Neuwahl verhindert werden. Dies scheinen die verzweifelten Aktionen von Marktteilnehmern zu sein, die entweder notorische Optimisten sind oder sich hoffnungslos verspekuliert haben.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Irans Ölangebot auf 20-Jahres-Tief
Ausfälle von Lieferungen aus Nordsee, Südsudan, Jemen, Iran
Knappe Reservekapazitäten der Förderländer
Asiatische Ölnachfrage wächst
Ölembargo gegen den Iran ab Juli

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Wahlentscheidungen in Frankreich und Griechenland
Unbefriedigende Konjunkturdaten vieler Industrieländer
OPEC pumpt sehr viel Öl in den Markt
OPEC will Reservekapazitäten steigern
Überschüssiges US-Rohöl steht ab Mitte Mai dem Weltmarkt zur Verfügung
Hohe Ölbestände weltweit
Schuldenkrise in den alten Industrieländern

Unsere Heizölpreise ziehen leicht an. Trotz der eher schlechten wirtschaftlichen Aussichten, bleibt das Problem des schwachen Euro ein Problem deutscher Heizölverbraucher. Der Verlust, der auf den Ölmärkten gemacht wird, wird nämlich zum Teil durch die desolate Lage Europas begründet. Natürlich sind die USA nicht besser dran, aber sie werden an den Börsen besser gehandelt und das macht den Unterschied aus. Da nicht abzusehen ist, dass sich Europa erfrischt erhebt, können wir keine großen Sprünge bei den Heizölpreisen erwarten. Der kleine Gewinn, der sich in den letzten Tagen angesammelt hat, erscheint annehmbar. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Verbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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