Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Wetter dreht am Preis

Es wird kalt im Nordosten der USA. Die Temperaturen fallen unter den jahreszeitlichen Durchschnitt. Das ist ein handfester Grund für eine ausgeprägte Gegenreaktion zum Abwärtstrend. Dass nun eine Trendwende erfolgt, gilt als unwahrscheinlich. Der bisher ausgefallene Winter hat zu erheblichen Ölüberschüssen im Markt geführt, die durch eine normale Kälteperiode kaum noch aufgezehrt werden können. Da der Ölmarkt momentan ein ausgesprochener Wettermarkt ist, sollte aber mit allen Unwägbarkeiten gerechnet werden, auch mit einer Trendumkehr. Der Dollar ging trotz überraschend guter Konjunkturdaten ohne Kursänderung ins Wochenende.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Winterliche Temperaturen in den USA
US-Nachfrage leicht gestiegen
Iran könnte wegen der UNO-Sanktionen Ölwaffe einsetzen
Instabile Lage in Nigeria und im Irak
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Winter bisher ausgefallen
OPEC produziert mehr statt weniger Öl
OPEC machtlos gegen Preisverfall
Heizölverkäufe drastisch gesunken
Markt überversorgt

Unsere Heizölpreise steigen spürbar. Sie folgen dem Weltmarkt. Der folgt dem US-Wetter. Das Wetter soll sich auch hierzulande ändern. Bei Schnee wird die Belieferung schwieriger. Sollte die Nachfrage wetterbedingt ansteigen, kann es regional zu Verzögerungen der Lieferung kommen. Für die nächsten Tage ist mit steigenden Preisen zu rechnen. Aktuell stehen diese unerwartet tief. Beste Käuferbedingungen.

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