Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Wetter hält Preis hoch

Mit dem Preisrückgang klappt es nicht wie erwartet. Die Prognose milder Temperaturen, die die Entspannung brachte, wurde gestern von der Aussicht auf eine neue Kältewelle überschattet. Das trieb die Preise zurück in die Nähe ihrer vorherigen Höchststände. Unterstützt wurde das bullische Geschehen von leicht angehobenen Nachfrageschätzungen im jüngsten Report der IEA (Internationale Energie Agentur). In 2007 soll die Welt 86 Mio. Barrel Öl pro Tag verlangen. Zuvor wurden 85,7 Mio. Barrel genannt. Für OPEC-Öl wird eine Steigerung gegenüber der vorherigen Prognose von 0,4 Mio. Barrel angegeben. Der Dollar hält seinen Seitwärtstrend. Gestern fiel er an die untere Trendgrenze.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Kältewelle in den USA erwartet
IEA hebt Nachfrageprognose leicht an
OPEC setzt Kürzungen um
Robuste US-Wirtschaft
Instabile Lage in Nigeria und im Irak
Atomstreit mit dem Iran
Stilllegung eines Ölfelds in Kalifornien

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC produziert über eigenem Grenzwert
OPEC unfähig zur Preisregulierung
Temperaturen sollen wieder steigen
IEA prognostiziert tieferen Preis
Heizölverkäufe drastisch gesunken
Markt überversorgt

Unsere Heizölpreise halten ihr Niveau. Der Weltmarkt bremst den einsetzenden Preisrückgang. Wohin die Preisbewegung in den nächsten Tagen führen wird, sollte sich heute Nachmittag nach Veröffentlichung der US-Vorratsdaten andeuten. Die Preise sind immer noch tiefer als vor einem Jahr. Die Binnennachfrage ist extrem ruhig. Lieferzeiten von zwei Wochen werden daher oft unterschritten.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen