Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Wetterdruck hält an

Das warme Wetter in den USA soll den Heizölverbrauch der bisherigen Wintersaison um über 40 Prozent reduziert haben. Dieser Umstand drückt seit Wochen auf die Preise. Gestern durchbrachen sie die 60-Dollar-Marke bei Rohöl und rutschten in den Bereich um 58 Dollar. Gasöl tauchte kurz unter 500 Dollar pro Tonne. Dort war der Preis zuletzt vor über 12 Monaten. Überraschend gute US-Konjunkturdaten brachten dem Dollar deutlichen Auftrieb. Sollte sich die US-Wirtschaft weniger stark abkühlen als erwartet, hätte das einen bullischen Einfluss auf die Ölpreise.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC will weiter kürzen
US-Vorräte deutlich gesunken
US-Nachfrage leicht gestiegen
Iran könnte wegen der UNO-Sanktionen Ölwaffe einsetzen
Raffineriekapazitäten knapp
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Wetter: milde Temperaturen
US-Heizölverkäufe drastisch gesunken
OPEC konnte Kürzungen bisher nur teilweise durchsetzen
US-Konjunktur kühlt sich ab
Markt mit Rohöl überversorgt

Unsere Heizölpreise fallen weiter. Gestern war die Ölbörse ursächlich. Die zeigt einen starken Auftakt für eine neue Abwärtswelle. Noch wird allgemein bezweifelt, dass sich diese Welle tatsächlich ausbildet. Es gibt einige Gegenargumente. Die finden derzeit aber kein Gehör. Am Markt herrscht Spannung. Ein guter Jahresbeginn für Heizölverbraucher. Im Jahresverlauf sind Preisextrema in beide Richtungen möglich. Die Bewegung ist uneinschätzbar.

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