Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Wider die Sorglosigkeit

In Nigeria wird nicht gestreikt. Im Irak wird weiter gebombt. Die Rohölversorgung ist gut. Heizöl ist knapp. Die Stimmung und die Preise sind entspannt. Gestern zeigte der Markt einen bullischen Impuls. Der kurzfristige Trend ist fallend. Der langfristige Trend ist steigend. Aus diesen Widersprüchen lässt sich keine Tendenz ableiten.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Ölexporte aus dem Nordirak abgerissen
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Politische Unsicherheit in Nigeria und Venezuela
Yukoskrise schwelt noch
Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
Charttechnik, langfristiger Aufwärtstrend intakt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rohölversorgung gut
Streik in Nigeria abgesagt
IEA senkt kurzfristige Nachfrageprognose
Weitere Senkung der Nachfrageprognose erwartet
China bemüht sich um Konjunkturdämpfung
Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum

Unsere Heizölpreise ließen erneut Federn. Heute werden Sie vermutlich inne halten. Der internationale Ölmarkt und der Dollar lassen die Klarheit zu weiteren Preissenkungen vermissen. Beim Öl könnte der Abwärtsdrang auslaufen. Beim Dollar sollte er sich bald fortsetzen. Die Bewegungen der Heizölpreise werden schwächer. Rechtzeitig Heizöl zu bestellen und Preisvorteile aus einer guten Tourenplanung zu ziehen, bringt momentan mehr, als auf Zeit zu setzen und am Ende mit einem leeren Tank unter Lieferdruck zu geraten.

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