Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Widerspruch

Alles bleibt wie es war. Die in der Nacht zu Mittwoch gemeldeten sehr preistreibenden Daten über die US-Ölvorräte wurden gestern Nachmittag durch die Veröffentlichung des DOE (Department of Energy) teilweise zurückgenommen. Der Abbau fällt in allen Bereichen weniger stark aus als ursprünglich dargestellt. Damit wurde den Preisen ein großes Auftriebspotential entzogen.

Grund für einen Preisauftrieb gibt es aber dennoch. Die Sorge um die Benzinversorgung nimmt wieder zu. Nach dem feuerbedingten Ausfall einer Raffinerie und anhaltenden technischen Problemen an verschiedenen Standorten in den USA zogen die Notierungen an. Ausgelöst durch die Diskussion um das Benzin waren alle Produkte gleichermaßen vom Preisanstieg betroffen. Der führte bis Handelsschluss zu Niveaus über den Einstiegspreisen des Tages.

Diskussionen um den Austritt Nigerias aus der OPEC hielten sich wacker. Es ist noch kein Ende der Gerüchtephase abzusehen. Gestern ging hiervon kein Preisdruck aus. Das kann sich allerdings jederzeit ändern.

Nachdem die Notierungen gestern also leicht anzogen, muss man heute Morgen auch mehr für das Gasöl bezahlen. Die Tonne kostet in Rotterdam derzeit 210,75$.

Das betrifft auch unseren Heizölpreis. Er ist heute etwas teuer als gestern. Dennoch ist die Lage für Verbraucher besser geworden. Denn das große Potential für steigende Preise ist mit der teilweisen Rücknahme der Vorratsdaten in den USA deutlich geschwächt. Im Klartext: Der Heizölpreis wird sein Niveau wohl weiter halten.

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