Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Wieder US-Banken-Pleiten

Am Freitagabend zogen die Ölpreise an. Es wurde von einem Anschlag auf die Pipeline, die aus dem Irak kommend im türkischen Hafen Ceyhan endet, berichtet. Eine kurdische Organisation bekannte sich zu dem Bombenanschlag. Es wird aber davon ausgegangen, dass die Pipeline diese Woche wieder in Betrieb genommen werden kann. Der Ölpreis an der NYMEX stieg deswegen wieder knapp über die 50-Dollar-Marke. Hier verharrt er nun. Mehr Einfluss hat weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere in den USA. Am Wochenende meldeten wieder drei US-Banken ihr finanzielles Ende. Eine der Pleiten war dabei die drittgrößte Pleite in diesem Jahr. Es ist davon auszugehen, dass es noch mehr von den über 8000 US-Banken treffen wird. Die Finanzkrise ist noch lange nicht überwunden. Vielmehr zeigt sich, dass die Unübersichtlichkeit der bis dato verwendeten Finanzierungsprodukte keine Grenzen kennt und weiter für Verunsicherung sorgen wird. Das wirkt sich negativ auf die Wirtschaftsentwicklung und den Ölpreis aus. Der Trend nach unten ist ungebrochen. Vom Dollar kommen keine neuen Impulse. Im Gegenteil, er verliert zur Stunde gegenüber dem Euro an Boden.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC diskutiert weitere Kürzungen
China legt Konjunkturprogramm auf
Schäden durch Ike werden Ölversorgung lange beeinflussen
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC ist zur Handlungsunfähigkeit verdammt
OPEC-Kürzung war ungenügend
Sinkende Konjunktur und Rezessionsängste
EIA, IEA und OPEC senken Nachfrageprognosen
Chinas Nachfrage wächst deutlich langsamer
Charttechnik: Ölpreis im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise halten aufgrund der internationalen Preisbewegung inne. Sie haben das Niveau der Vorjahre erreicht. Der Preisverfall ist sehr schön auf unseren Charts zu bewundern. Man darf aber noch auf tiefere Preise spekulieren. Die Margenüberhöhung im Inland ist immer noch vorhanden und verlagert sich von den Raffinerien auf den Handel. Dieser Preisaufschlag wird aber schneller verschwinden, als der bei den Raffinerien, weil der Verbraucher hierauf einen direkteren Einfluss hat. Lässt die Nachfrage nach, wird der Handel schnell reagieren. Für die Verfolgung der Preisentwicklung ohne Besuch unserer Internetseite empfehlen wir unseren Preisalarm.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: HeikoHarlapp@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen