Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Wieder alles anders

Kurzzeitig sah es so aus, als kehrten die Ölpreise in die alte Handelsspanne zwischen 70 und 80 Dollar pro Barrel zurück. Ursächlich hierfür waren die Stabilisierung des Dollars und die hohen Bestände in den Öllagern. Nun droht aber die Wiederbelebung der gegenläufigen Trends. Dollar runter, Öl rauf. Der Dollar wird als Reaktion auf die expansive Geldpolitik der US-Notenbank (FED) vermutlich sinken. Am Abend verkündet die FED ihr weiteres Vorgehen. In den US-Öllagern bahnt sich ein spürbarer Abbau an. Sollte dieser heute Nachmittag bestätigt werden, werden die Ölnotierungen anziehen. Die Gemengelage kann die Rohölpreise schnell an die obere Grenze der von Fachleuten verkündeten Erweiterung des Preisbands auf 70 bis 90 Dollar treiben.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chinas Binnenwirtschaft entwickelt sich stark
Einige US-Wirtschaftsindizes positiv
Gedrosselte Produktenproduktion in den USA
FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld

preisdrückende (bärische) Einflüsse: FED sieht US-Wirtschaftsentwicklung skeptisch
Hohe Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise bewegen sich wenig. Nach wie vor regiert der Seitwärtstrend. Öl- und Dollarnotierungen neutralisieren sich in ihrer Wirkung auf die Heizölpreise weitgehend. Sollte sich der erwartete Abbau in den US-Tanklagern bestätigen, muss mit anziehenden Preisen gerechnet werden. Die werden aus heutiger Sicht aber innerhalb der seit Monaten gültigen Preisgrenzen bleiben. Die Lage an den Märkten ist wechselhaft. Im Ergebnis sind die Heizölpreise dennoch bemerkenswert stabil. Das macht es schwierig, eine durch den Preis bzw. einen Preisnachlass ausgelöste Kaufentscheidung zu treffen. Heute kann man sie in Erwartung eines leichten Preisanstiegs fällen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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