Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Wieder neue Kursspitzen markiert

Die Preise bewegen sich auf und ab. Am Ende des Tages stehen sie derzeit höher als am Vortag. Der Aufwärtstrend zieht Käufer für Kontrakte auf steigende Preise bei jedem Kursrückgang in den Markt. Der Preisanstieg ist eine selbst erfüllenden Prophezeiung. Fundamentale Einflüsse sind schmückendes Beiwerk aber nicht Hauptantrieb der Bewegung. Immerhin, der Preistrend für Gasöl flacht ab. Die Bewegung könnte ihren Zenit erreicht haben. Dieser markiert auf alle Fälle ein historisches Hoch mit über 700 Dollar pro Tonne. Historisch ist auch die Preisspitze bei Rohöl. In New York wurden fast 84 Dollar pro Barrel gezahlt. Und schließlich ist das Kurstief des Dollars ebenfalls historisch. Die Zinssenkung und Inflationssorgen in den USA machen die Währung weich.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Zinssenkung in den USA um 0,5%
Goldman-Sachs schätzt Rohölpreisspitze auf 90$
Hurrikansorgen im Golf von Mexiko
OPEC erhöht Quoten ungenügend
Raffineriestörungen in den USA
Chinas Wirtschaft wächst weiter stark
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Charttechnik: Preisrallye beflügelt sich selbst

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
US-Rohöllager gut gefüllt
US-Benzinmarkt entspannt

Unsere Heizölpreise bewegen sich trotz streng bullischer Vorgabe des Weltmarkts seitwärts. Der Dollar macht das möglich. Er fällt und fällt. Einen veritablen Rückgang der Heizölpreise kann er allerdings nicht bewirken. Dazu bedarf es einer Trendumkehr an den Ölbörsen. Die wird kommen, aber kaum in der nahen Zukunft. Wir rechnen frühestens nach Eintritt der ersten Winterkälte mit dieser Möglichkeit. Wer vorher Heizöl benötigt, sollte lieber früher als später eine Teilmenge ordern.

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