Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Windige Preisentwicklung

Beiderseits des Atlantiks entwickelt sich die Konjunktur erwartungsgemäß. Das heißt unzureichend. Es reicht weder, um genügend Jobs zu schaffen, worunter vor allen Dingen die USA leiden, noch zum Abbau der immensen Schulden, die im Namen eben dieser Konjunktur gemacht wurden. Die meisten Wirtschaftsdaten belegen seit Monaten, dass der 2008 gefasste Plan, über eine schuldenfinanzierte Wiederbelebung zu einer gesunden Wirtschaft mit Rückzahlkraft zu gelangen, nicht funktioniert. Es droht die Schuldenfalle. Bisweilen macht sich die Erkenntnis in fallenden Aktien- und Ölnotierungen bemerkbar. Die Finanzszene versteht es aber immer wieder, ihre Geschäfte über staatliche Verpflichtungen absichern zu lassen. Deshalb stürzt das Kartenhaus der dubiosen Finanzversprechen nicht zusammen. Die Kurse bleiben auf unverhältnismäßig hohem Niveau. Realwirtschaftliche Zusammenhänge wie die sinkende Nachfrage nach Öl in den USA oder das derzeit hohe Angebot der OPEC ändern daran nichts. Im Golf von Mexiko macht sich die Hurrikansaison bemerkbar. Die Ölproduktion wird in diesen Tagen gedrosselt. Als bullisches Argument taugt das angesichts der Überversorgung der USA nicht. Gleichwohl wird damit an den Börsen gespielt. Der kurzfristige Aufwärtstrend der Ölnotierungen ist intakt. Gestern gaben die Preise ein wenig nach.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Aussicht auf neuen Geldsegen der FED
Saudis denken über Mengenkürzung nach
Chinas Ölkonsum wächst rasant
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Nordsee-Öl fließt unzureichend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur läuft schlecht
EU-Konjunktur gibt nach
Nachfrageprognosen gesenkt
Staatsschulden in den alten Industrienationen
Markt gut mit Öl versorgt

Unsere Heizölpreise geben nach. Sie folgen den Notierungen an den Ölbörsen. Am Trend steigender Preise ändert dieser Umstand zunächst nichts. Charttechnisch lässt sich allerdings eine Trendumkehr herbeiphantasieren. Diese würde in den Rahmen des übergeordneten Seitwärtstrends passen. Preisschwankungen wären weiterhin begrenzt. Der von vielen Verbrauchern erhoffte Preissturz kommt darin leider nicht vor. Es macht dennoch Sinn, die Vorgänge eng zu verfolgen, um freundlichere Momente gegebenenfalls für einen günstigen Kauf nutzen zu können. Dabei kann unser Preiswecker hilfreich sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben.
Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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