Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Wintereinbruch in USA

Ein früher Kontakt mit dem Winter in den USA, die Abschaltung zweier norwegischer Ölplattformen und die Bemühung der OPEC um Liefereinschränkungen stabilisieren die Preise auf dem aktuellen Niveau. Vom Winter ist nur ein sehr kleiner Teil der USA betroffen, der allerdings heftig. Nach den ausgebliebenen Hurrikanen ist das Wetter nun wieder Thema an der Börse. Lange wird der Einfluss vermutlich nicht anhalten. Das gilt auch für die aus Sicherheitsgründen von Behörden erzwungene Liefereinschränkung Norwegens. Die OPEC-Kürzungen sind so gut wie durchgesetzt, heißt es aus dem Kartell. Für Donnerstag ist ein Nottreffen anberaumt. Es grenzte an ein Wunder, wenn das Thema dann eine eindeutige Richtung nähme. Der Dollar setzt seinen Aufwärtstrend fort. Das US-Verbrauchervertrauen ist besser als erwartet.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC will Ausstoß bis zu 1,5 Mio. Barrel pro Tag senken
Norwegen muss Förderung einschränken
Wintereinbruch in den USA
Teheran verschärft Ton im Atomstreit
Atombombentest in Nordkorea
Chinas Ölimporte wachsen um 15%
Psychologie: 60 Dollar Grenzwert für Rohöl

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC und IEA senkten Nachfrageprognose
US-Konjunktur kühlt sich ab
Sanktionen gegen den Iran sehr unwahrscheinlich
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Charttechnik: Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise ziehen leicht an. Insgesamt befinden sie sich seit einem Monat in einer Seitwärtsbewegung. Die Industrie hat es Dank der hohen Nachfrage geschafft, die rechnerische Preisüberhöhung aufrecht zu halten. Mit abnehmender Nachfrage wird diese Überhöhung nun abgebaut. Noch besteht in einigen Regionen ein deutlicher Abstand zu den Weltmarktpreisen. Er bietet einen kleinen Puffer gegen Preissteigerung. Die Lieferzeiten sind wegen der vollen Auftragsbücher des Handels noch sehr lang.

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