Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Wir waren dann mal weg

Entschuldigung! Das hätte nicht passieren dürfen. esyoil war 52 Stunden offline. Unfassbar in Mitteleuropa. Unser Internet Service Provider, die Strato AG, erwies sich als unfähig, ein ganz normales technisches Problem zu lösen. In der Not zeigt sich, wie gut ein Lieferant oder Dienstleister ist. Unser Dienstleister war schlecht. Wir werden dafür sorgen, dass so ein Fall nicht wieder eintritt. Das sind wir Ihnen schuldig und das sind wir unseren Nerven schuldig. Die liegen blank.

Technische Systeme laufen nie perfekt. Menschen arbeiten nie fehlerfrei. Beides sorgt im Räderwerk unserer komplexen Gesellschaft für Unmut. Man kann Störungen reduzieren. Man kann sie aber nicht vermeiden. Deshalb ist der Umgang mit Störungen eigentlich ein Normalfall im Betriebsablauf. Neben dem einstudierten Beheben der Störung umfasst dieser Normalfall die Kommunikation über die Störung und ihre Beseitigung. Sie soll die von Störung betroffenen Menschen emotional auffangen. Sie müssen erfahren, dass man ihnen hilft. In unserer eigenen Geschäftspraxis bemühen wir uns, auch diesen Aspekt unserer Arbeit gut zu machen. Nicht zuletzt aus diesem Grund erfragen wir nach einer auf esyoil ausgelösten Bestellung die Kundenzufriedenheit. Jede Antwort wird bei uns veröffentlicht, wenn uns der Kunde dazu autorisiert. Und selbstverständlich kümmern wir uns um Kundenklagen. Wir wollen Fehler und Misstöne beseitigen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, auf dieser Seite Stellung zu nehmen. Wir bitten darum, von den Angeboten Gebrauch zu machen. Wir möchten, dass unsere Nutzer und Kunden sich mit uns besser fühlen als mit Firmen, die über zu große Werbe- und zu kleine Servicebudgets verfügen.

Nun zum Ölmarkt. Der ist weiterhin stabil in der Versorgung und in der Preisentwicklung. Gestern standen die US-Bestandsdaten zur Veröffentlichung an. Es wurden erneut divergierende Resultate der Erhebungen von DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) gemeldet.

Rohöl: +5,0 Mio. Barrel (DOE) bzw. +6,4 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: -1,6 Mio. Barrel (DOE) bzw. +0,8 Mio. Barrel (API)
Benzin: -4,4 Mio. Barrel (DOE) bzw. -1,8 Mio. Barrel (API)

In Summe ergibt sich ein Abbau von 1,0 (DOE) bzw. ein Aufbau von 5,4 (API) Mio. Barrel. Die US-Importe sind höher als in der Vorwoche und im Vorjahr. Die Raffinerieauslastung ist geringfügig auf 84 Prozent gestiegen. Die Tanklager sind immer noch üppig gefüllt. Der Rückgang der letzten Wochen lässt allerdings eine Belebung der Nachfrage in den USA erahnen. Auf dieses Zeichen haben Finanzjongleure sehnsüchtig gewartet. Sie können die Preise in die Höhe treiben. Indem sie darauf verzichten, zeigen sie, dass sie von der Lage im Finanz- und Wirtschaftssystem nicht überzeugt sind.

Gestern zogen die Preise nach Veröffentlichung der Bestandsdaten rasant an. Mehr als den zuvor im Tagesverlauf aufgelaufenen Preisrückgang konnten sie allerdings nicht gewinnen. Heute Morgen setzt sich die seitwärts gerichtete Preisbewegung fort. Der Dollar gewann an Wert. Es deutet sich ein Trendwechsel von abwärts auf seitwärts an. Die Tonne Gasöl kostet 700 Dollar. Das Barrel Rohöl kostet in New York 82,15 Dollar. Der US-Dollar wird zu 72,19 Eurocent gehandelt.

Unsere Heizölpreise erfahren nur wenig Veränderung durch die Öl- und Devisenbörsen. Die Stimmung an den Märkten hellt sich derzeit ein wenig auf. Sie könnte die Heizölpreise moderat steigen lassen. Eine generelle Abkehr vom Seitwärtstrend erwarten wir nicht. Stimmung ist in diesen Wochen ein wechselhafter Begleiter. Es bedarf nicht viel, um von Frohlocken auf Tristesse zu schalten. Als Ratgeber für die Heizölpreisentwicklung taugt sie wenig. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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