Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Wirtschaft schwach, Ölpreise runter

Die US-Notenbank akzeptiert die Konjunkturschwäche und widmet sich verstärkt dem Kampf gegen die Inflation. Das soll durch Anhebung der Zinsen geschehen. Gestern unterstützten Banker und Politiker den Kurs der Notenbank. In Erwartung höherer Zinsen gewann der Dollar deutlich an Wert. Der Ölpreis brach ein. Damit hat sich charttechnisch eine äußert bärische Konstellation gebildet, die die Hoffnung auf weiteren Preisrückgang belebt. Im Zuge dieser Abwärtsbewegung sind Rohölpreise zwischen 110 und 120 Dollar pro Barrel denkbar. Auf dem Niveau wäre die Überhitzung der Ölpreise abgekühlt. Aktuell steht der Rohölpreis in New York bei 128,66 Dollar.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hochpreisprognosen durch Öl- und Investmentwirtschaft
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Atomstreit mit dem Iran
Hurrikansaison in den USA
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Anstieg des Dollarkurses
FED-Report zur US-Wirtschaftslage
Wirbelsturm Dolly abgeblasen
EIA und IEA senken Nachfrageprognosen
Rückgang der OECD-Nachfrage
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf
US-Regierung will Ölkonsum senken
Charttechnik: Abwärtstrend der Ölpreise

Unsere Heizölpreise fallen wieder. Die Börsen drängen sie dazu. Die Aussichten auf weiteren Preisrückgang sind gestern gestiegen. Wir riskieren die Nennung einer Zielmarke. Die sehen wir bei 80 Cent pro Liter bezogen auf eine Liefermenge von 3000 Liter. Für solide halten wir den Abwärtstrend nicht, da er sehr stark an die Schwäche der US-Konjunktur geknüpft ist. Die Weltkonjunktur verläuft noch positiv. Sie kann den Ölpreis jederzeit wieder ins Schlepptau nehmen und für neue Höhen sorgen.

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