Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Wirtschaftsdaten schwach

Die Spekulanten sind enttäuscht. Immer wieder platzen die Träume vom schnellen Wiederaufstieg der Welt- und insbesondere der US-Wirtschaft. China ist auch nicht immer ein Trostpflaster. Die vergangene Woche signalisierte mit den Bestandsdaten und den US-Wirtschaftsdaten vom Freitag wieder einmal eine anhaltende Flaute. Hinzu kommt, dass die Temperaturen im Norden und Nordosten der USA steigen. Das ist schlecht für die Wette auf hohe Energiekosten. Hierzulande fragt die „Zeit“, ob Staaten Pleite gehen können. Klar können sie das. Das haben sie schon häufiger gemacht. Es wird das Szenario aufgebaut, dass nach Griechenland auch Spanien und/oder Italien fallen könnten und dann auch Deutschland. Das ist wohl der Panikmache zu viel. Interessant ist allein die Meldung, dass im Kanzleramt hinter verschlossenen Türen erneut ein Rettungspaket geschnürt werden soll. Diesmal für die griechische Regierung. Dies wird nicht dem griechischen Bürger zu Gute kommen, sondern den Gläubigern Griechenlands und das sind erneut Banken. Laut der Zeit verlöre die Deutsche Bank ca. 38 Mrd. Euro. Ähnlich wie bei der Hypo Real Estate wird ein Bild an die Wand geworfen, das Frau Merkel dazu bewegen könnte, das Geld für die Deutsche Bank vom deutschen Steuerzahler zu verlangen und es über den Umweg Griechenland auszuzahlen. Es könnte auch ganz anders kommen, aber wir beobachten Sie Frau Merkel. Der Dollar erholt sich und geht in die Gegenposition zum Ölpreis. Gegen den Abschwung der letzten Tage hat er aber keine Chance.

preistreibende (bullische) Einflüsse: China steigert Ölnachfrage deutlich
Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Atomstreit mit dem Iran
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung
OPEC liefert zuviel Öl
Temperaturen in US-Heizölregionen steigen
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage weltweit
China vor Zinsanhebung zur Dämpfung der Konjunktur
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis

Unsere Heizölpreise sinken weiter. Der Welthandel macht dies möglich. Heute können die Ausschläge auf Grund des „Martin Luther King“-Tages in den USA etwas heftiger ausfallen. Entscheidend sind sie aber wegen des geringeren Handelsvolumens nicht. Wir raten weiter: Riskieren Sie das Abwarten. Aber setzen Sie sich eine knappe Eingriffsgrenze, wenn der Preis wieder nach oben abdreht. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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