Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Wochenende ruhig

Das Wochenende verlief vergleichsweise ruhig. Die Preise bewegen sich nur wenig bei geringem Marktinteresse. Der Ölpreis für Crude Oil an der NYMEX arbeitet sich an die 84 Dollar-Marke und hatte am Freitag zwischenzeitlich einen neuen Höchststand erreicht. Grund hierfür waren immer noch die US-Lagerdaten vom Donnerstag und der Konflikt der Türkei im Norden des Irak. Hiervon könnten negative Auswirkungen auf die Versorgungslage aus dem Irak erfolgen. Der Trend zeigt jedenfalls weiter auf steigende Preise. Erst mit eindeutig guten Nachrichten, wird sich daran etwas ändern. Diese sind aber zurzeit nicht zu bekommen. Der Dollar läuft am Rekordtief gegenüber dem Euro entlang. Es werden täglich Daten über die US-Konjunktur verarbeitet, aber es lässt sich noch keine schlagkräftige Aussage treffen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chinas Ölimporte wachsen um 19%
US-Nachfrage steigt im vierten Quartal
Streik bei Chevron-Nigeria
Raffinerieprobleme in den USA
US-Heizölbestände überzeugen nicht
OPEC erhöhte Quoten ungenügend
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hurrikanwahrscheinlichkeit sinkt
US-Konjunktur zeigt Schwäche
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
US-Rohöllager gut gefüllt
US-Benzinmarkt entspannt
Ölplattform in Nigeria geht wieder in Betrieb

Unsere Heizölpreise haben sich heute etwas beruhigt. Damit folgen sie weiter den Vorgaben des Weltmarktes. Es sind leider keine Anzeichen für einen vorwinterlichen Preisrückgang ersichtlich. Dies bedeutet natürlich nicht, dass es kurzfristig keinen Preisnachlass geben kann. Aber ein Stimmungswechsel in Richtung fallende Preise ist nicht auszumachen. Das Winterwetter wird einen entscheidenden Beitrag zur Richtungsfindung liefern.

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