Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Worte zur Beruhigung

Der jüngste EIA-Report (Energy Information Administration) nimmt Schärfe aus dem Verknappungsszenario, das die Preise in die Höhe trieb. Der Verbrauch Chinas soll danach in 2005 leicht sinken. Die OPEC wird auf ihrer nächsten Sitzung laut ihres Präsidenten Al Sabah eine Erhöhung der Liefermengen diskutieren. Bisher war von einer Reduktion die Rede. Die Meldungen haben zwar keine solide Aussagekraft. Sie sind aber salbungsvoll und schafften es, die Preisbewegung gestern zu dämpfen. Der Dollar gab ebenfalls etwas nach.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
Hurrikansaison beginnt
China will strategische Reserven aufbauen
Lieferkürzung der OPEC befürchtet
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Chinas Nachfrage steigt in 2005 nicht
OPEC will Liefererhöhung diskutieren
Hohe US-Rohölvorräte
Hohe Vorräte der OECD-Länder
OPEC pumpt knapp 30 Mio. Barrel pro Tag

Unsere Heizölpreise sollten heute nachgeben. Das ist nach dem rasanten Anstieg der letzten Wochen kaum bemerkenswert. Insgesamt stehen die Zeichen momentan dennoch auf Preissturm. Es bedürfte eines grundsätzlichen Gesinnungs- und vermutlich sogar Wirtschaftswandels, um die Preisbewegung zu drehen. Nach Lage der Dinge ist in den kommenden Monaten mit neuen Rekordpreisen zu rechnen. Wir raten Verbrauchern, sich weniger von überkommenen Hoffnungen leiten zu lassen und aktiver die Preischarts für den Einkauf zu nutzen. Dort erkennt man Entwicklungsmöglichkeiten realistischer. Übrigens: Inflationsbereinigt sind die aktuellen Heizölpreise auf dem Niveau der Jahre 1980 ? 1984.

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