Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Yukos noch nicht verloren

Der Markt ist bullisch. Er verarbeitet Nachrichten selektiv. Yukos ist hierfür beispielhaft. Der angebliche Stopp des Ölverkaufs trieb die Preise hoch. Die gegenteilige Meldung zog sie kaum wieder herunter.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Terrorattacken auf Ölanlagen
Unsichere Lage im Irak
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Schlechte Vorratszahlen in den USA
Sorge über Yukos-Zerschlagung
Weltweite Raffineriekapazitäten knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Benzinmarkt entspannt sich
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
OPEC erhöht ab August die Förderung

Unsere Heizölpreise gaben gestern etwas nach. Sie folgten damit der Vorgabe es Weltmarktes. Der hat sich allerdings am Aufwärtstrend festgebissen. Und so steigt die Fieberkurve heute Morgen bereits wieder. Heizöl kann noch deutlich teurer werden. Diese Erkenntnis setzt sich langsam bei Verbrauchern durch. Die Käufe nehmen zu. Die großen Leerstände in den Tanks lassen aber weiterhin eine extreme Nachfrage im Herbst erwarten. Das würde die inländischen Teuerungseffekte herausfordern. Daher bleiben wir bei dem Rat, jetzt Heizöl zu kaufen. Mit einer Entspannung der Märkte rechnen wir frühestens, wenn klar wird, dass die Sorge vor Versorgungsengpässen zum Winter nicht mehr besteht. Das sollte zwischen Dezember und Januar der Fall sein.

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