Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Yukos-Dramatik gesteigert

Justizministerium blockiert 95% des Yukos-Geschäfts. Öl wird noch geliefert. Irak stoppt Ölverladung im Süden nach Drohung von Aufständischen. Öllieferung fast tot. Preise weiter im Aufwind.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Iraks Öllieferungen fast vollständig ausgefallen (starker Einfluss)
Ausfallgefahr der Yukos-Lieferungen (starker Einfluss)
Sorge über Terrorattacken auf Ölanlagen
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Raffinerieprobleme in den USA und Europa
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
OPEC pumpt auf Rekordniveau weit über Quote
Saudi Arabien hat noch freie Förderkapazitäten

Unsere Heizölpreise zogen erneut an. Abermals ist die überfällige Gegenreaktion auf die jüngsten Preissteigerungen im Keim erstickt. Wir gehen dennoch davon aus, dass der Aufwärtstrend in Kürze eine Schwächephase zeigen wird. Am grundsätzlich hohen Preisniveau wird das allerdings wenig ändern. Auf Sicht von zwei bis drei Monaten rechnen wir mit deutlich höheren Preisen. Dabei halten wir Werte wie im Herbst 2000 um die 0,50 EUR pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge im Bundesdurchschnitt durchaus für realistisch. Wer vor dem Winter Heizöl benötigt, ist nach unserer Ansicht gut bedient, wenn er die nächste kleine Preisschwäche als Kaufgelegenheit nutzt.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen