Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Zahlen gegen Höchstpreis

Auf den rasanten Preisanstieg vom Montag folgte eine Abkühlung am Dienstag. Charttechnisch kommt die Reaktion nicht überraschend. Unterstützt wurde sie durch einen Report aus dem US-Energieministerium, der die Weltnachfrage für 2005 um 0,5 Mio. Barrel pro Tag geringer prognostiziert als in einem früheren Report. In diesem früheren Report wurde die Prognose allerdings erst angehoben. Unterstützt wurde der Rückgang außerdem durch die Äußerung des OPEC-Präsidenten, dass seine Organisation bei Bedarf mehr Öl in den Markt pumpen wird.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Unplanmäßige Raffinerieabschaltungen
Raffineriekapazitäten knapp
Terrorängste in Saudi Arabien und Großbritannien
Hurrikanängste
Schwierigkeiten mit dem Iran erwartet
Institute prognostizieren deutliche Teuerung
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Entspannte Vorratslage
Nachfrageprognosen gesenkt
OPEC wird bei Bedarf mehr Öl bereitstellen
BP prognostiziert tiefere Preise

Unsere Heizölpreise geben leicht nach. Mehr als eine marginale Gegenreaktion auf den vorangegangenen Preissprung sollte man nicht erwarten. Einzig die heute Nachmittag anstehenden Daten über die US-Vorräte lassen die Chance auf eine deutliche Verbesserungen offen. Sie bergen aber auch das Risiko, dass der Anstieg rasant weitergeht. Unter Vernachlässigung der Tagesbewegungen rechnen wir mit längerfristig anziehenden Preisen. Wer in diesem Jahr noch Heizöl braucht, sollte lieber früher als später kaufen.

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