Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Zahlen statt Öl

Die Nachfrage nach OPEC-Öl soll in 2005 fallen. Diese Meldung löste einen erneuten Korrekturversuch aus. Die Notierungen fielen um ca. 4%. Für 2004 wird der Bedarf erneut nach oben korrigiert. Die Nachfrageentspannung sollte im ersten Quartal 2005 spürbar werden. Einen allgemeinen Preisrückgang prognostiziert die OPEC nicht.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Niedrige US-Vorräte
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfragerückgang für OPEC-Öl Anfang 2005 (starker Einfluss)
Förderdefizit im Golf von Mexiko wird geringer
Russische Lieferungen sollten trotz Yukos-Pleite ungehindert fließen
Angebot müsste eigentlich ausreichen
Charttechnik, Gegenreaktion überfällig

Unsere Heizölpreise fallen. Sie zeigen bereits deutliche Wirkung auf den gestern eingeleiteten Korrekturversuch am Weltmarkt. Ob daraus die innerhalb der nächsten drei bis vier Wochen erwatete Entspannung der Preise wird, sei noch dahingestellt. Wer dringend Heizöl benötigt, sollte sich zum Kauf eingeladen fühlen. Da der Aufwärtstrend noch intakt ist, können die Preise jederzeit wieder in die Höhe schnellen.

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