Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Zeichen halten sich die Waage

Es wird bis Mitte Februar im Nordosten der USA kalt bleiben. Dagegen steht die Überproduktion an Rohöl durch OPEC. Die US-Lagerbestandszahlen vom Mittwoch waren zwar neutral im Vergleich zum Vorjahr, damals war das Öl aber teurer und die USA legen ein unerwartet hohes Wachstum an den Tag. Das ist das Pottpüree, aus dem die Preise sich heute herausbilden müssen. In den letzten zwei Tagen ging es auf Grund der ausgeglichenen fundamentalen Nachrichtenlage auch eher technisch zu. Hier wurden Kauforders ausgelöst, Widerstände getestet und manchmal auch gebrochen. Dort wurden Gewinne mitgenommen und die Preise fielen wieder. Zum Wochenende wird sich die Lage beruhigen. Grundsätzlich stehen die Zeichen eher auf steigende Preise als auf fallende, Spekulationen nicht ausgeschlossen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Saudi Arabien kündigt höhere Kurzungen an
Tiefe Temperaturen in den USA
USA und China erhöhen strategische Reserven
US-Nachfrage leicht gestiegen
Iran könnte wegen der UNO-Sanktionen Ölwaffe einsetzen
Instabile Lage in Nigeria und im Irak
Chinas Ölimporte wachsen um 15%
Charttechnik: kurzfristiger Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Iran gibt sich gesprächsbereit im Atomstreit
Wärmeres Wetter in den USA prognostiziert
OPEC produziert mehr statt weniger Öl
Winter bisher ausgefallen
Heizölverkäufe drastisch gesunken
Markt überversorgt

Unsere Heizölpreise sind wieder gefallen. Sie folgen den rasanten Bewegungen am Weltmarkt. Gestern waren diese wieder reichlich auf und ab getrieben worden. Der Aufwärtstrend verfestigt sich trotz der guten Versorgungslage. Die Nachfrage im Inland ist sehr gering. Die perfekten Kaufbedingungen sind vorbei. Die Preise sind im längerfristigen Vergleich aber immer noch gut.

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