Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Zu viele Störungsquellen

Die Preise steigen kräftig. Dabei ist die Stimmungslage nicht ausgewiesen bullisch. Nach wie vor liegt im Markt eine bärische Chance auf Grund der guten Versorgungslage. Aber Zahl und Intensität der Störungsquellen ist zu groß, um der Chance zum Durchbruch zu verhelfen. Die Aussicht auf Besserung der Verhältnisse ist z.Z. gering. Es deutete sich bereits im Februar an, dass der März ein politisch unruhiger Monat werden würde. Das ist nicht gut für die Ölpreisbildung. Der Dollar verlor gestern deutlich an Wert. Der Euro wird von Zinsphantasien beflügelt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC-Mitglieder fordern Lieferkürzungen
Atomstreit mit dem Iran schürt Unsicherheit
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte um 20%
Venezuela droht USA mit Lieferstopp
Sorge vor weiteren Anschlägen in der Golfregion
Kuwaits Reserven herabgestuft
Raffineriekapazitäten knapp

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Drosselung der Öllieferungen wird dem Iran nicht zugetraut
Schwache Nachfrage in den USA
Versorgungslage wird positiv gesehen
Vorräte gut
Bush will alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise steigen deutlich. Sie erreichen Höchststände des Winters. Die geopolitischen Umstände bieten dem Markt weiteres Aufwärtspotential, dass sich vermutlich in den kommenden Wochen entfalten wird. Die prinzipiell gute Versorgungslage sollte den Preisanstieg allerdings in Grenzen halten. Die Höchstpreise müssten noch einmal unterschritten werden. Wir warnen aber vor der Spekulationsidee, dass die Preise im Sommer billiger sind. Sie ist falsch (siehe Chart).

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