Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Zugegriffen

Statistiker boten einen Strohhalm. Börsianer griffen danach. Aktienkurse erholten sich kräftig, weil die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen für die USA besser als erwartet ausfielen. Öltitel wurde mit nach oben genommen. Das war gestern. Meldungen, die in die allgemeine Verunsicherung hinein für sinkende Ölpreise sorgen können, stehen auch schon bereit. Die OPEC senkt ihre Nachfrageprognose. China will das Nachfragewachstum für Öl drosseln. Statt des bisherigen Durchschnittswerts von 7,7 Prozent sollen ab sofort 5,0 Prozent pro Jahr erreicht werden. Wenn der immer noch Vielverbraucher USA ein jährliches Minus von 2,8 Prozent erreichen würde, hätten die beiden wichtigsten Verbraucherstaaten der Welt eine ausgeglichene Ölnachfragebilanz. In den Rezessionsjahren 2008 und 2009 lag das Minus der USA bei 6,4 und 4,9 Prozent. Aktuell werden die Ölpreise von den Aktienmärkten geleitet. Diese glühen in den Sorgen um Finanzsysteme und Konjunkturaussichten. Die Heftigkeit der täglichen Bewegungen ist irregulär. Solange diese anhält, ist die Wahrscheinlichkeit für sinkende Kurse höher als für steigende Kurse. Ölpreise werden die Bewegung mehr oder weniger stark mitgehen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Arbeitsmarktzahlen für die USA
Chinas Ölkonsum wächst rasant
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Nordsee-Öl fließt unzureichend
Unruhen in der arabischen Welt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrageprognosen gesenkt
Panik an den Börsen
Staatsschulden in den alten Industrienationen
US-Konjunktur läuft schlecht
Insgesamt hohe US-Bestände
Lieferung der freigegebenen strategischen Ölreserven
Markt gut mit Öl versorgt

Unsere Heizölpreise haben ihren schnellen Abgang so gut wie annulliert. Mehr als die Börsenlage ist dafür der inländische Run auf Heizöl verantwortlich. Dieser überfordert die Liefermöglichkeiten erheblich. Ausgelöst wurde der Run weniger durch eine preislich begründete gute Kaufgelegenheit, sondern durch das Medienereignis „Panik an den Börsen“. Die Panik ist nicht vorbei, die Möglichkeit effektiv sinkender Heizölpreise auch nicht. Man sollte die Situation eng verfolgen, um einen günstigen Kaufmoment aufzuspüren. Dabei kann unser Preisalarm hilfreich sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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