Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Zum Jahresanfang geht’s weiter rauf

Das neue Jahr beginnt, wie das alte Jahr aufgehört hat. Die Ölnotierungen steigen. Als Erklärung werden die kalten Temperaturen im Nordosten der USA und die eher bullischen US-Lagerdaten vom letzten Mittwoch genannt. Heizöl, als zurzeit nachgefragte Ware, ist das Zugpferd für den Ölsektor. Nachdem heute Morgen in New York das dort gehandelte Crude Oil die 80-Dollar-Marke durchbrochen hatte, folgten allerdings noch keine Anschlusskäufe. Diese wurden allgemein erwartet. Das vorweggenommene Szenario lautete, die 80 Dollar knacken und dann geht’s hoch her. Dies bleibt zur Stunde noch aus. Der Dollar zeigt sich ebenfalls unbeeindruckt. Nach seinem Lauf im letzten Monat, bewegt sich am Devisenmarkt nicht mehr viel. Der Euro kostet nach wie vor 1,43 Dollar.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Niedrige Temperaturen in den USA
Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
Atomstreit mit dem Iran
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung
Heizölschwemme
Öllager randvoll
Schwache Nachfrage weltweit
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis

Unsere Heizölpreise ziehen weiter an. Der Weltmarkt nimmt sie erneut mit auf eine Reise in neue Höhen. Leider unterstützt der Dollar diese Entwicklung zusätzlich. Im Inland war die Nachfrage über die Feiertage eher verhalten. Der Anteil der Notlieferungen war sehr hoch. Das die US-Bestandsdaten nicht zu einem stärkeren Ausschlag nach oben geführt haben, liegt an den geringeren Importen. Eine Hoffnung auf eine Gegenreaktion besteht. Wann diese Eintritt und ob sich das Warten lohnt, ist Spekulationssache. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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