Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Zweifel am Wirtschaftswachstum

Am vergangenen Freitag fielen die Ölnotierungen. Nachdem am Donnerstag positive Signale durch die Veröffentlichung des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes aufgenommen wurden und in steigenden Ölpreisen mündeten, kamen am Freitag Zweifel an deren Aussagekraft auf. So ist z.B. ein von drei Prozent des Zuwachses allein auf die amerikanische Abwrackprämie zurück zu führen, die aber demnächst ausläuft. Fundamental hat sich am Ölmarkt nichts getan. Die Nachfrage nach Ölprodukten lahmt nach wie vor, die Lagerbestände sind immer noch hoch und die Reserven der OPEC können leicht andere Ausfälle kompensieren. Die Verkäufe an der NYMEX führten zum Durchbruch einiger Unterstützungen, so dass weitere Verkaufsorders ausgelöst wurden. Gleichzeitig zeigte sich der Dollar stabil. Dies führte ebenfalls zu einer Schwächung der Ölnotierungen. Am Wochenende ist nichts Neues passiert. Heute Morgen sind die Notierungen am Fuße der Freitagsentwicklung stabil und ziehen bereits wieder an. So wie die Ölbörsen stabilisiert sich auch der Euro wieder. Die schwachen Aktienmärkte führen zurzeit das Zepter. Der Verlust dort führt zu gewinnen beim Dollar, der wiederum Druck auf den Ölmarkt ausübt. Mit dem Anfang der neuen Woche beginnt auch ein neues Spiel innerhalb dieses Dreiecks.

preistreibende (bullische) Einflüsse: BIP und persönliche Ausgaben in den USA im Plus
Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Kalter Winter vorhergesagt
Atomstreit mit dem Iran
Dollar in Abwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung
Schwache Nachfrage weltweit
Heizölschwemme
Öllager randvoll
Terminmarktaufsicht will Handelsbeschränkungen

Unsere Heizölpreise geben nach. Sie folgen dem Weltmarkt und zeigen für kurze Zeit Schwäche. Was für den in Dollar gehandelten Ölpreis als Verlust gilt, bedeutet dem deutschen Verbraucher die Abschwächung des Niedergangs. Ein stärkerer Dollar drückt auf die Ölnotierungen, macht aber den Einkauf in Europa durch den schlechteren Wechselkurs teurer. Für die hiesigen Verbraucher bedeutet dies, dass beides betrachtet werden muss. Fundamental sind die Preise noch zu hoch, allerdings sind sie immer noch günstiger als im Vorjahr. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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