Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Zwischenspurt

Das Dubai-Debakel schickte die Preise auf eine Achterbahn. Nach dem ersten Fall kam ein rasanter Anstieg. Es folgten weitere Ausläufer. Nun ist die Ursache abgehakt. Die Wirkung hält an. Aktuell bekommt sie Verstärkung durch die anstehenden US-Bestandsdaten. Die vorab veröffentlichten Zahlen des API (American Petroleum Institute) weisen auf einen zackigen Aufbau hin. Der drückt auf die Preise. Es gibt weitere Erscheinungen anzuzeigen, die die Börsianer mangels Gehaltvollerem umtreibt. Zu nennen ist das politische Scharmützel um das iranische Atomprogramm, das warme Wetter in den USA und natürlich die aufstrebende Konjunktur. Den Ölverbrauch hat sie noch nicht erreicht. So bleibt sie für die meisten Menschen eine Fata Morgana. Die Bank von Japan kämpft mit neuen Milliarden dafür, dass das Luftschloss Mauern aus Stein bekommt. Andere Zentralbanken gedenken ebenfalls, aus mehr weichem Geld eine harte Konjunktur zaubern zu können. Die Finanzindustrie goutiert das. Ihre Zaubereien können weitergehen. Irgendwann werden sie den Ölpreis wieder auf die Bühne holen. Jetzt ist nicht die richtige Zeit dafür. So bleibt die Chance eines moderaten Preisrückgangs erhalten.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Dollar in Abwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Heizölschwemme
Schwache Nachfrage weltweit
Öllager randvoll
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis
Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung

Unsere Heizölpreise legten gestern erneut zu. Noch befindet sich die Bewegung im Rahmen des üblichen Auf und Ab eines Trends. Und der weist abwärts. Abwärts sollte nun aber auch als Tagesbewegung wieder eintreten. Andernfalls drohte ein Trendbruch. Die Preisbildung geht auf eine Verzweigung zu. Wir setzen derzeit noch auf Kurshalten. Die Spekulation auf tiefere Preise erscheint uns näher als der erneute Einstieg in den Aufwärtstrend. Die Nachfrage im Binnenmarkt ist lausig. Wer Heizöl benötigt, wird es kurzfristig bekommen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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