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HEIZÖL: Bullische Argumente bevorzugt
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Der Trend zeigt weiterhin seitwärts. Gestern stiegen die Preise allerdings kräftig an. Börsianer suchen wieder bullische Argumente. Raffinerieprobleme in den USA treiben die Benzinpreise, obwohl die Vorräte überdurchschnittlich hoch sind. Die Verzögerungstaktik des Iran wird moniert. Aber es liegt keine neue Qualität vor. Die Spannung vor den erwarteten Hurrikanen wächst. Fakten gibt es noch nicht. Damit fehlen greifbare Argumente. Aber die Stimmung wird zunehmend nervöser. Der Dollar rettet den schon als beendet geglaubten kurzfristigen Aufwärtstrend. Die nächste Zinserhöhung muss erneut als Grund herhalten.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Angst vor Hurrikanen in den USA Raffineriekapazitäten knapp Atomstreit mit dem Iran Rebellen stören Nigerias Ölindustrie Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen Weltweites Nachfragewachstum stetig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich Gute Vorratslage der OECD-Länder Gute Rohölversorgung Nachgebende US-Konjunktur Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise steigen steil an. Raffinerien treiben sie momentan stärker als die Börse. Hurrikanerwartungen werden eingepreist. Solange kein Sturm wütet, kann ein Preisanstieg schnell wieder annulliert werden. Wenn ein Hurrikan mit Wucht hereinbricht, werden die Preise Flügel bekommen.
23.06.06
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