HEIZÖL: Die Saudis allein schaffen es nicht
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Saudi Arabien steht allein mit dem festen Willen zur Steigerung der Förderung. Andere OPEC-Mitglieder können und wollen teilweise diesen Schritt nicht mitgehen. Das treibt Preise auf neue Spitzenwerte.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Knappheit bei schwefelarmen US-Benzin (starker Einfluss) Viele OPEC-Staaten am Ende ihrer Förderkapazität (starker Einfluss) US-Pipeline wegen Brand abgeschaltet (starker Einfluss) Geringe Vorräte in den USA Partisanenkrieg im Irak Pulverfass Nahost insgesamt Nachfragewachstum über allen Erwartungen Fonds setzen auf steigende Preise Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Saudi Arabien wird Förderung erhöhen OPEC fördert über Quoten
Unsere Heizölpreise schossen gestern Nachmittag in die Höhe. Sie folgten damit dem Weltmarkt, der nach einem weiteren missglückten Versuch eines Preisabschwungs mit viel Dynamik auf neue Höchstkurse stieg. Das bestätigt den Verdacht, dass die Preise mittelfristig nicht fallen werden. Der früheste Termin einer anhaltenden Preissenkung ist erst nach dem Überschreiten des US-Nachfragehochs im späten Sommer zu erwarten. Aber selbst die Möglichkeit, dass die Preise langfristig über dem aktuellen Niveau bleiben werden, sollte ins Kalkül gezogen werden. Wir raten dazu, jetzt mindestens eine halbe Tankfüllung zu kaufen, um damit weiteren Preissteigerungen zuvor zu kommen.
25.05.04
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