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HEIZÖL: Gegenreaktion hebt Preise
Wetterauguren platzieren ihre Botschaft.
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Es soll sehr kalt werden im Nordosten der USA. Zumindest glaubt man das an der Börse. Weil die Preise sehr stark nachgegeben haben, passt die Prognose gut zu einer charttechnisch motivierten Gegenreaktion. Die kurzfristigen Abwärtstrends sind dennoch weiterhin intakt. Langfristig birgt die Meinung, dass die neu entdeckte Sparsamkeit nur ein Strohfeuer sei, große Preissteigerungsgefahr. Der Dollar verlor gestern deutlich an Wert, weil US-Konjunkturdaten schlecht und EU-Konjunkturdaten gut ausfielen.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Kalter Winter erwartet Raffineriekapazitäten knapp Versorgungsängste vor dem Winter Iran droht mit dem Ölhahn IEA und EIA sähen Unsicherheit mit wechselhaften Prognosen Gesunkener US-Benzinverbrauch nicht nachhaltig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Vorratslage auskömmlich USA entdecken Sparsamkeit Wiederaufbau der US-Ölanlagen geht voran Freigabe der strategischen Reserven Überversorgung mit Rohöl
Unsere Heizölpreise bekommen eine Gegenreaktion des Weltmarkts ab. Sie steigen. Nach aktueller Lage der Dinge sollte der kurzfristige Abwärtstrend dadurch nicht beendet sein. Bullische Kräfte werfen allerdings immer wieder Argumente in den Ring, mit denen sie die Rückkehr zum Aufwärtstrend befördern wollen. Es ist ein Fall für Spekulanten unter den Verbrauchern. Wer das Risiko sucht, wartet ab. Wer die Sicherheit bevorzugt, nimmt den aktuellen Preisrückgang mit und bestellt jetzt Heizöl. Bis es geliefert wird, vergehen ohnehin einige Tage oder Wochen, weil die Nachfrage hoch ist.
26.10.05
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