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HEIZÖL: Hurrikanwarnung abgesagt
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Der tropische Sturm Ernesto wird kein Hurrikan. Die vorsorglich evakuierten Ölplattformen im Golf von Mexiko werden von diesem Sturm nicht bedroht. Der Öltransport durch die BP-Pipeline in Alaska kann nach der Reparatur eines Kompressors auf dem verminderten Niveau von 0,2 Mio. Barrel pro Tag gehalten werden. Beide Meldungen drücken auf den Preis. Der Atomkonflikt mit dem Iran und die andauernde Hurrikansaison verhindern einen Preisabsturz. Der Dollar hält sich weiterhin in einem Band von 0,78 bis 0,785 Euro.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran Hurrikansorgen in den USA Instabile Lage im Irak Lieferausfälle in Nigeria Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen Weltweites Nachfragewachstum stetig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Ernesto wird kein Hurrikan BP kann Alaska-Pipeline zu 50% betreiben US-Konjunktur kühlt sich ab Gute Vorratslage der OECD-Länder Gute Rohölversorgung Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise sinken nach bärischen Meldungen am Weltmarkt. Die haben allerdings nur Tageswert. Dennoch dürfte der Ausbruch aus dem Seitwärtstrend damit zunächst verhindert werden. Die Preise sollten sich in den bisherigen Augustgrenzen halten. Auf Grund steigender Nachfrage ist die Handelsmarge im Inland und damit das Preisniveau zum Weltmarkt gestiegen. Es kommt zu partiellen Lieferengpässen.
28.08.06
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