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HEIZÖL: Iran pokert
Noch keine Einigung zur Urananreicherung.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Der durch den Terroranschlag in Saudi Arabien ausgelöste Preisschub wurde gestern vollständig annulliert. Der Anschlag war ein Misserfolg. Dennoch herrscht Sorge vor weiteren Terrorakten. Die Meldung über die Einigung zwischen dem Iran und Russland zur Atomanreicherung in russischen Anlagen entspricht nicht dem realen Stand der Verhandlungen. Die Unsicherheit geht weiter. Sicher ist nur, dass es z.Z. genug Öl gibt. Die Stimmungslage an den Börsen ist angespannt neutral. Der Dollar zeigt leichte Aufwärtstendenzen.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor weiteren Anschlägen in der Golfregion Atomstreit mit dem Iran schürt Unsicherheit Rebellen lähmen Nigerias Ölindustrie Venezuela droht USA mit Lieferstopp OPEC-Mitglieder fordern Lieferkürzungen Kuwaits Reserven herabgestuft Raffineriekapazitäten knapp
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Drosselung der Öllieferungen wird dem Iran nicht zugetraut Schwache Nachfrage in den USA Versorgungslage wird positiv gesehen Vorräte gut Bush will alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise zappeln seitwärts. Die wesentlichen Bewegungen werden durch politische Ereignisse ausgelöst. Gewinne lassen sich so für Verbraucher kaum machen. Es ist nicht zu erwarten, dass sich die Lage in Kürze ändert. Eine Spekulation auf tiefere Preise bietet wenig Aussicht auf Erfolg. Die Gefahr, dabei trocken zu laufen und die Lieferung dann teuer zu bezahlen, ist größer. Der sicherere Weg, Geld zu sparen, ist eine rechtzeitige Bestellung mit etwas Terminflexibilität.
28.02.06
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