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HEIZÖL: OPEC löst Gegenreaktion aus
Lieferkürzungen werden gefordert.
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Die seit Tagen erwartete Gegenreaktion wurde gestern ausgelöst. Aus OPEC-Kreisen kam die Forderung, auf dem März-Meeting der Organisation Lieferkürzungen zu beschließen. Dem stark überhitzten Abwärtstrend der Preise reichte dieser vermutlich folgenlose Satz, für einen kräftigen Tagesanstieg aus. Dadurch wurde verhindert, dass die Preise mit Ausnahme von US-Heizöl unter die vor Weihnachten gebildeten Wintertiefs fallen. Der Dollar wird von neuen Zinsphantasien weiterhin hoch gehalten. Die Tagesänderungen sind z.Z. gering.
preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC-Mitglieder fordern Lieferkürzungen Kuwaits Reserven herabgestuft Raffineriekapazitäten knapp Geopolitische Lage angespannt
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Drosselung der Öllieferungen wird dem Iran nicht zugetraut Schwache Nachfrage in den USA Versorgungslage wird positiv gesehen Vorräte gut Bush will alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise bewegen sich im Mittel seitwärts. In ihrer regionalen Verteilung nähern sie sich wieder an. D.h., im Norden steigen sie, im Süden fallen sie. Vom Weltmarkt kommt das erste Mal im Februar Preisauftrieb. Die Erwartung, dass die Heizölpreise nennenswert fallen, bleibt nach wie vor unbefriedigt. Wer Brennstoff braucht, sollte nicht auf bessere Zeiten spekulieren. Flexibilität in der Lieferzeit bringt den einzig sicheren Spareffekt.
17.02.06
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